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Ein Trupp aus 22 flugbegeisterten Abwindzentrieren rollte am Samstag in Fiss an. Schon im Bus wurden Pläne geschmiedet – fünf Abgleiter machen, auf Strecke gehen oder gar nach Hause fliegen? Vielleicht auch direkt absaufen. Der Tag sollte vieles bringen. Nach einer Stärkung auf der Sonnenterrasse im Bergdiamant folgte die Invasion des Startplatzes Schönjoch. Bei tiefblauem Himmel und vielversprechenden kleinen Cumuli war die Vorfreude groß. Bei unseren Ausflügen ist gutes Flugwetter quasi vorprogrammiert!

Die ambitionierten Streckenflieger durften bald Bekanntschaft mit einer lokalen Besonderheit machen, die von den Einheimischen liebevoll „A****loch-Eck“ genannt wird. Südlich vom Furgler liegt ein Kessel, der auf Piloten eine sehr anziehende Wirkung hat, und der sie nur ungern wieder gehen lässt. So manch einer krebste eine Stunde lang an dieser Stelle herum, ehe er wieder wegdurfte. Andere konnten sich nicht gar nicht mehr losreißen und sind abgesoffen.
Blick auf's "Eck" links
Dann gab es wiederum die wortwörtlichen Überflieger, die plötzlich über den Wolken dahergeflogen kamen. Auf jeden Fall ist es eine unglaublich schöne Fluggegend, bei der man Nonstop die prächtigen Gipfel um das Unterengadin herum bewundern kann. Und es geht ja nicht nur ums Streckenfliegen und Punktesammeln, diejenigen die Abgleiter und kürzere Flüge machten, kamen ebenfalls auf ihre Kosten.
Hauptsache am Ende des Tages saßen alle glücklich und gesund zusammen und ließen den Tag bei Speis und Trunk ausklingen. Da das Restaurant bereits um 17 Uhr zusperrte, wurden die letzten Nachzügler noch in der Luft angerufen, um eine Bestellung aufzugeben. Dass nenn ich Service! Alles in allem ein sehr gelungener Ausflug, vielen Dank an Grigory für die Organisation!

Marina Feuerstein